Turnaround-Expertise. Wenn sie gebraucht wird – nicht wenn es zu spät ist.
Projektlage klären
Wenn Anforderungen, Architektur und Umsetzung auseinanderlaufen, wird Fortschritt schwer einschätzbar.
Eine strukturierte Analyse schafft Transparenz über den tatsächlichen Projektzustand.
Technische Stabilität herstellen
Instabile Architektur und widersprüchliche Entscheidungen führen schnell zu wachsender Komplexität.
Klare technische Strukturen schaffen wieder eine belastbare Grundlage für Umsetzung.
Umsetzung wieder möglich machen
Nach Analyse und Stabilisierung lassen sich realistische Prioritäten setzen – und Projekte kommen wieder in eine planbare Umsetzung.
Der erste Schritt ist ein offenes Gespräch – ohne Agenda und ohne Verpflichtung. Wir hören zu, verstehen die Situation und prüfen ehrlich ob wir der richtige Partner sind. Nicht jede Konstellation passt zu unserem Ansatz. Wenn wir das erkennen, sagen wir es.
In der Regel innerhalb weniger Tage. Turnaround-Situationen dulden keinen langen Vorlauf – wir sind auf schnellen Einstieg ausgerichtet.
Beides – je nach Projektphase. Die Diagnose profitiert von Präsenz. Viele Folgeschritte laufen hybrid. Wir passen uns den Gegebenheiten an, nicht umgekehrt.
Vollständig. Was wir sehen, bleibt intern. Keine Referenzen ohne explizite Freigabe, keine Außenkommunikation ohne Abstimmung. Diskretion ist für uns keine Option sondern Grundvoraussetzung.
Wir kombinieren strukturierte Code- und Architekturanalyse mit Entwickler-Interviews. Nicht um Schuld zuzuweisen – sondern um zu verstehen was das System kann, was es kostet und was es blockiert. Das Ergebnis ist eine ehrliche technische Standortbestimmung.
Das hängt von drei Faktoren ab: Liegt das Problem im Code oder in der Organisation? Wie hoch ist der Anteil wiederverwendbarer Domänenlogik? Kann das alte System während eines Neubaus stabil betrieben werden? Wir treffen diese Entscheidung nicht nach Bauchgefühl sondern nach strukturierter Analyse.
Eine Skill-Gap-Analyse vergleicht die tatsächlich vorhandenen Kompetenzen im Team mit denen die das Projekt erfordert. In gescheiterten Projekten ist diese Lücke fast immer größer als kommuniziert – und selten ehrlich adressiert. Wir machen sie sichtbar und zeigen konkrete Wege sie zu schließen.
Ja – und das ist oft der schnellste Weg. Gezieltes Refactoring, Architekturkorrekturen und die Beseitigung kritischer Bottlenecks können in kurzer Zeit spürbaren Effekt haben ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.
Das hängt vom Umfang ab – nicht von einer Tagessatzliste. Wir strukturieren Mandate so dass der Einstieg überschaubar bleibt: eine klare Diagnose mit definierten Kosten, bevor größere Schritte folgen. Kein Blankocheck, kein offenes Ende.
Die Diagnose dauert typischerweise ein bis zwei Wochen. Was danach folgt hängt von Komplexität, Scope und Bereitschaft zur Veränderung ab. Wir setzen keine künstlichen Zeitrahmen – aber wir arbeiten konsequent auf messbare Fortschritte hin.
Dann sagen wir das. Klar, begründet und mit Alternativen. Ein ehrlicher Befund der zum Abbruch führt ist besser als ein fortgesetztes Investment in eine Sackgasse. Das ist unbequem – aber es ist der einzige Weg auf Augenhöhe.
Früher als die meisten denken. Die häufigste Aussage die wir hören: „Wir hätten früher kommen sollen.“ Sobald Verzögerungen sich wiederholen, Vertrauen schwindet oder Entscheidungen ausbleiben – ist der Zeitpunkt.
Auf Augenhöhe – nicht über die Köpfe hinweg. Wir integrieren uns in bestehende Strukturen, arbeiten direkt mit Entwicklern und Architekten und moderieren dort wo Entscheidungen blockiert sind. Kein Paralleluniversum, keine Konkurrenz zum Team.
Unser Ziel ist überflüssig zu werden. Wissen wird dokumentiert, Kompetenzen werden aufgebaut, Entscheidungsstrukturen werden verankert. Wir übergeben schrittweise – und begleiten über die Release-Phase hinaus bis das Team wieder eigenständig und verlässlich liefert.
Nein – das wäre das Gegenteil von dem was wir tun. Kein Vendor-Lock, kein Wissensabfluss, kein Berater der nach drei Monaten wieder weg ist und nichts hinterlässt. Capability Building ist explizites Ziel jedes Mandats.
Ja. Je nach Situation kann es sinnvoll sein vorübergehend eine Führungsrolle zu besetzen um Stabilität zu schaffen. Das ist kein Standardangebot – aber wenn es das Projekt braucht, machen wir es.